StartseiteAktivitäten und ZieleBeruf ArchäologieDGUF und GesellschaftArchäologische InformationenArchäologische BerichteArchäologische QuellenTagungenArchäologiepreiseDer VereinVorstandBeiratMitgliederversammlungDGUF-AuxiliareGeschichtePartnerArbeitskreiseMitgliedschaftService

Das Konsortium NFDI4Objects

NFDI4Objects ist der geplante archäologische Verbund für das 2020 gestartete, alle Wissenschaften übergreifende Vorhaben "Nationale Forschungsdateninfrastruktur" (NFDI). Das im Kern von DAI (Ph. v. Rummel), RGZM (A. Busch) und Hochschule Mainz (K.-Chr. Bruhn) konzertierte Konsortium hat sich einer breiten Unterstützung im Fach versichert. Mit der förmlichen Antragstellung Ende September 2020 bei der DFG gehört NDFI4Objects zur zweiten von insgesamt drei Antragsrunden. Für diese zweite Staffel sollen die internen Begutachtungen circa im Februar 2021 vorliegen und die beantragten Konsortien dann eine Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten. Für Juni 2021 ist die endgültige Entscheidung über die für die zweite Staffel gestellten Anträge angekündigt.

Das komplexe und facettenreiche Projekt NFDI4Objects ist in sieben Aufgabengebiete strukturiert:

  1. NFDI4Objects for Documentation;
  2. NFDI4Objects for Collecting;
  3. NFDI4Objects for Analytics and Experiments;
  4. NFDI4Objects for Protecting;
  5. NFDI4Objects for Storage, Access and Dissemination;
  6. NFDI4Objects for Commons and Qualification;
  7. NFDI4Objects for Support and Coordination.

Aufgabe und Ziele der DGUF im Konsortium NFDI4Objects

Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

Die DGUF ist offizieller Mitwirkender ("Participant") im Konsortium NFDI4Objects und trägt zu mehreren der gen. Task Areas bei:

Als kommunikationsstarke Fachgesellschaft wird sie in ihrem kostenlosen, werbefreien und weit verbreiteten Newsletter mit (Stand Okt. 2020) mehr als 1.700 Abonnenten aus ihrer Sicht und redaktionell unabhängig über wichtige Themen und Ereignisse im Konsortium NFDI4Objects berichten. Dazu gibt es die eigens eingerichtete Rubrik "Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)".

Darüber hinaus hat die DGUF angeboten, ggf. auch Aufsätze und Monografien, die aus NFDI4Objects heraus entstehen, im Open Access zu publizieren. Sie will damit dazu beitragen, dass das Wissen und der Diskurs um dieses für das Fach so wichtige Vorhaben nicht allein in den Insider-Zirkeln - die es immer geben wird und auch geben muss - hängen bleibt, sondern im Fach breit bekannt werden kann.

Ganz in diesem Sinne wird die DGUF auch eine Plattform für Interessierte und Betroffene bieten, sich im Sinne eines Bottom-Up-Prozesses und "Community Building" in NFDI4Objects einzubringen. Eine Möglichkeit dazu könnten spezielle Tagungen sein, auf denen man sich austauscht, Meinungen und Bedarfe formuliert und diese an die Leitung des Konsortiums übermittelt. In Absprache mit der NFDI-Leitung hat die DGUF dabei im Besonderen die Aufgabe übernommen, der breiten Landschaft der Grabungsfirmen, die kraft ihrer Alltagsarbeit massiv zu den Datenerzeugern und -lieferanten in der Archäologie gehören, eine Stimme zu geben resp. ihnen eine aktive Mitwirkung zu ermöglichen, da die Firmen (ohne die DGUF) institutionell noch nicht bei NFDI4Objects abgebildet waren.

Als viertes Tätigkeitsfeld engagiert sich die DGUF, die ja neben der Fachwelt immer auch die an der Archäologie interessierten Bürger und die Ehrenamtlichen im Blickfeld hat, dafür, innerhalb von NFDI4Objects auch eine dem niederländischen PAN (Portable Antiquities of the Netherlands) ähnliches Meldesyestem für archäologische Funde zu entwickeln und nachhaltig zu integrieren - eine App zum Melden von Funden und dem Sich-darüber-Austauschen.

 

Stand: Oktober 2020

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

KontaktImpressum / DatenschutzSeite druckenSeite empfehlen